FAQ - häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Fragen und Antworten rund um das Thema ethische Geldanlagen:



Wer ist eigentlich die lessings AG? Antwort
Die lessings AG ist im Grunde genommen nur unsere Bürogemeinschaft! Die AG ist nicht an der Börse notiert und gehört auch keiner anderen Firma. Wir waren im Jahr 2002 sechs Beraterkollegen, die sich selbstständig gemacht haben und ihre Kunden ohne irgendeinen Umsatzdruck oder sonstige Vorgaben beraten wollten. Da wir damals auch anderen Beraterkollegen die Möglichkeit bieten wollten, mitzumachen, kamen wir auf die Idee, unsere Firma in der Rechtsform der AG zu gründen, damit jedem ein Teil der Firma gehört.
Gibt es einen Mindestbetrag? Antwort
Grundsätzlich nein! ABER: mein Tipp lautet, unter 5.000 €uro die Finger von dieser Anlage zu lassen, da die jährliche Depotgebühr in Höhe von 45 Euro dann zu viel Rendite (= also 0,9% pro Jahr) auffrisst. Bei 24.999 Euro kostet die jährliche Depotgebühr nur noch 0,18% Rendite. Ab 25.000 Euro Depotvolumen (nicht zwangsläufig Anlagesumme!) werden die Depotgebühren zu 100% erstattet.
Ist eine stufenweise Anlage zu empfehlen? Antwort
Würden Sie in das Ethik-Strategiedepot 5 (= 100% Aktien) investieren wollen, würde ich schon raten, stufenweise einzusteigen, hoffend, dass die Kurse im folgenden Monat massiv einbrechen, sodass man dann günstiger kaufen kann und sich das Warten gelohnt hat. Beim „harmonischen“ Depot liegt die Aktienquote bei nur noch 50%. Hier sind die Konsequenzen nicht ganz so groß. Sollten Sie jedoch mit sinkenden Aktienkursen rechnen, können/sollten wir durchaus in Erwägung ziehen, dass Sie z.B. jeden Monat einen Teilbetrag einzahlen. ABER: wir haben auch ein automatisches Rebalancing kostenfrei integriert! D.h., Sie entscheiden sich zunächst für eine 50%ige Aktienquote. Sollten die Aktienkurse steigen, erfolgt automatisch (und kostenfrei) ein Rebalancing. D.h., ein Teil Ihrer Aktienfonds wird verkauft, Gewinne werden realisiert und die günstigeren Rentenfonds werden gekauft. Ziel ist, dass die von Ihnen gewählte Aktienquote von 25%, 50% oder 75% beibehalten wird. Würden die Aktienkurse sinken, würden anteilig Rentenfonds verkauft und die nun günstigere Aktienfonds gekauft werden.
Wie ist die Anlagestruktur? Antwort
In Deutschland gibt es ca. 14.000 zum Vertrieb zugelassene Investmentfonds (i.e. Geldmarkt-, Renten- und Aktienfonds). Nur circa 400 davon legen das Geld der Anleger unter ethisch-nachhaltigen Gesichtspunkten an und versuchen auf diesem Weg weitestgehend Anlagen in ausbeuterische Kinderarbeit, unfaire Löhne, Atomkraft, Kriegswaffen etc. zu vermeiden. Aus diesen 400 Fonds haben wir je Anlagestrategie 10 – 20 Fonds selektiert und so die Strategiedepots 1 bis 5 zusammen gestellt. D.h., im Ethik-Strategiedepot 3 „Harmonie“ (Aktienquote: 50%) stecken z.B. aktuell 14 Fonds, wodurch eine sehr breite Anlagenstreuung (Diversifikation) gegeben ist und somit auch das Risiko reduziert wird.
Wie lange liegt das Geld fest? Antwort
Das bleibt Ihnen überlassen. Das Geld ist ja nicht im wahrsten Sinne des Wortes „fest gelegt“. Sie kommen selbstverständlich jederzeit an Ihr Geld wieder heran, indem Sie die Fonds einfach per Mausklick verkaufen. Sie müssen nur mit den Schwankungen leben können! Wenn Sie sich für eine höhere Aktienquote entscheiden und sollten die Märkte - wie im (Börsen-)Krisenjahr 2008 - um 40% in den Keller gehen (bei einer 100%igen Aktienquote), dann sollten Sie diese Situation aussitzen können. Erfahrungsgemäß geht es dann in den Folgejahren wieder nach oben und die Verluste des Vorjahres werden ganz oder teilweise kompensiert.
Gibt es Garantien? Antwort
Nein! Kann es nicht geben! Es handelt sich ja nicht um ein Versicherungsprodukt, sondern um eine klassische Geldanlage. Garantien gibt es hier nicht! Sonst hätten wir auch wieder ein Versicherungsprodukt und jede Garantie muss zwangsläufig die Rendite schmälern, da jede Garantie Geld kostet.
Habe ich das richtig verstanden, dass sie mir ein gemanagtes Depot empfohlen haben, für das 1% des Depotvolumens zusätzlich zu den Verwaltungsgebühren der einzelnen Fonds anfällt? Antwort
Ja, es werden 1% des durchschnittlichen Depotvolumens pro Jahr berechnet, aber vierteljährlich abgerechnet (zzgl. MwSt.). Dafür erhalten Sie bei den Ausgabeaufschlägen einen 100%igen Nachlass, erhalten die laufende Betreuungsprovision erstattet, haben das Rebalancing mit dabei, erhalten die Depotgebühr erstattet, sofern das Depotvolumen 25.000 Euro überschreitet und haben mich als Berater an Ihrer Seite, der Sie betreut und auch regelmäßig die Zusammenstellung des Depots überwacht und neu justiert. Die „Verwaltungsgebühren der einzelnen Fonds“ sind die regulären Kosten, die durch die Fondsgesellschaft anfallen. Diese Kosten werden Ihnen nicht direkt in Rechnung gestellt, da diese Kosten von der Fondsgesellschaft direkt aus dem sog. Sondervermögen entnommen werden. Das sind genau die Managementkosten, auf die Sie normalerweise gar nicht hingewiesen werden, da Sie diese i.d.R. auch nicht spüren. Da sie aber dennoch anfallen und für uns z.B. ein Kriterium bei der Wahl der Fonds darstellen, erwähne ich sie auch ausdrücklich. Vermittler (z.B. Banken oder unabhängige Finanzmakler wie ich) erhalten hieraus von den Fondsgesellschaften eine laufende Betreuungsprovision, die wir Ihnen erstatten. Erfahrungsgemäß sind dies ca. 0,25% - 0,3% des Depotvolumens. Und… ja, es ist ein gemanagtes Depot… aber keine Vermögensverwaltung im Sinne einer § 32 KWG-Zulassung. Es ist ein „normales“ Depot, in das wir Einzelfonds legen. Sofern Änderungen durchgeführt werden, bedarf es immer Ihrer Zustimmung mittels Freigabe durch eine Transaktionsnummer.
Wie hoch ist das Verlustrisiko für die Fonds? Antwort
Diese Frage lässt sich nicht „einfach so“ beantworten. Es handelt sich um 8 – 20 einzelne Fonds. Bei einer Aktienquote von z.B. 25% sind einige 25% Aktienfonds dabei und 75% Rentenfonds. Bei Rentenfonds ist die Schwankungsintensität aufgrund der Natur der Anlage geringer, als dies bei Aktienfonds der Fall ist. Insofern ist das Verlustrisiko bei jedem Fonds unterschiedlich. Dadurch, dass es sich bei Investmentfonds ganz grundsätzlich um ein Sondervermögen handelt, könnte die Bank Pleite gehen und auch die Investmentgesellschaft. Hierdurch ist kein Risiko gegeben. Was bleibt, sind die ganz normalen Schwankungen des Marktes. Bei Aktienfonds kann es durchaus auch mal zu 50% Minus kommen. Bei Rentenfonds kann es zum Ausfall des Emittenten kommen. Um das Risiko möglichst gering zu halten, haben wir immer eine breite Streuung im Blick. Beim Strategiedepot 1 (Strategiedepot 2) ging es im Jahr 2018 um 1,66% (4,18%) nach unten. Dafür aber im Folgejahr um +4,68% (+9,16%) wieder nach oben. Das heißt: mit solchen Schwankungen müssen Sie leben können! Bei einem richtigen Börsencrash kann es natürlich auch zu intensiveren Schwankungen kommen.
Werden die Fonds auf meinen Namen gekauft? Antwort
Ja, selbstverständlich! Wir haben keinen Zugriff auf Ihr Depot.
Bei welcher Bank wird das Depot angelegt? Antwort
Grundsätzlich arbeiten wir mit ca. 12 Banken zusammen. Die FFB [FIL-Fondsbank GmbH] ist die einzige Bank, bei der wir an alle der von uns selektierten ethisch-nachhaltigen Fonds herankommen. Nicht jeder Fonds ist bei jeder Bank als Sparplan zu beziehen. Und die FFB ist die einzige Bank bei der das Rebalancing umgesetzt werden kann. Die FFB kann auch von Endkunden genutzt werden (ohne Vermittler). Sie arbeitet aber hauptsächlich als B2B-Plattform für unabhängige Finanzmakler, da wir über diese Bank auf so ziemlich jeden Fonds des Marktes zugreifen können und nicht auf einzelne Fondsgesellschaften beschränkt sind. Letztlich ist die FFB eigentlich nur eine kostengünstige Abwicklungsplattform, die wir nutzen. Nähere Infos hierzu: https://www.ffb.de
Gibt es bei dieser Bank auch ungemanagte Depots und wie hoch sind da die Gebühren? Antwort
Über diese Bank kann auch ein „ganz normales“ Depot, wie bei jeder anderen Depotbank, eröffnet werden. Preis-/Leistungsverhältnis -> siehe Anlage 1. Das „Management“ des Depots ist keine Leistung der Bank, sondern unsere Leistung. Wenn Sie z.B. irgendwann der Meinung sind, Sie möchten mich nicht mehr an Ihrer Seite haben, heben wir die Servicegebührenvereinbarung einfach auf. Die 1% zzgl. MwSt. werden dann nicht mehr berechnet und es gelten die normalen Konditionen der FFB. Sämtliche Sonderkonditionen (100% Nachlass beim Ausgabeaufschlag, Selektion der ethisch-nachhaltigen Fonds, Erstattung der lfd. Betreuungsprovisionen, Rebalancing etc.) fallen dann weg. Denn: das Depot haben Sie nicht bei mir, sondern direkt bei der Bank. Ich bin/wir sind als Vermittler/Berater lediglich dazwischen geschaltet und habe/n das ethisch-nachhaltige Strategiedepot konzipiert, das von der FFB dann nach meiner/unserer Vorgabe angeboten wird. Sie könnten aber auch sämtliche Fonds jederzeit in ein anderes Depot bei einer anderen Bank übertragen lassen oder das komplette Depot in die Betreuung eines anderen Vermittlers geben.